Autofahrer ignorieren Durchfahrtverbot
Bad Oeynhausen -

Die Beamten der Polizeiwache in Bad Oeynhausen haben bei mehreren Kontrollen am Montag und Dienstag mehr als 40 Verstöße gegen das Durchfahrtverbot der Bahnunterführung an der Tannenbergstraße geahndet.
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Die Unterführung ist für jedweden Fahrzeugverkehr mit Ausnahme von Fahrrädern, Linienbussen sowie Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr gesperrt. Insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten kommt es nach Einschätzung der Beamten teilweise zu problematischen bis gefahrvollen Situationen, wenn Schüler zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Schulbusse die Unterführung benutzen und gleichzeitig Autos dort fahren. So ereignete sich kürzlich ein Verkehrsunfall, bei dem eine Jugendliche von ihrem Fahrrad springen musste, weil ein nachfolgender Pkw die schmale Unterführung befuhr. Zudem kam es dazu, dass ein Rettungsfahrzeug der Feuerwehr rückwärts drei sich bereits in der Unterführung befindlichen Pkw Platz machen musste.
Die Erklärungen der Autofahrer, welche die Einsatzkräfte bei ihren Kontrollen zu hören bekommen, sind aus Sicht der Beamten wenig nachvollziehbar. So äußerte ein Pkw-Fahrer, dass er ortsunkundig sei und ihn das Navigationsgerät den Weg durch die Unterführung angezeigt hätte. Da der Mann die Zahlung des fälligen Verwarngeldes in Höhe von 20 Euro ablehnte, kommt auf ihn eine Owi-Anzeige zu.
Die Polizei bittet die Autofahrer eindringlich, die ausgewiesene Umleitungsstrecke über die Weser Straße/Vlothoer Straße zu nutzen. Diese Straßen sind baulich geeignet, den verstärkten Fahrzeugverkehr aufzunehmen. Abgeraten wird von der Umfahrung der Unterführung über die Hermann-Löns-Straße beziehungsweise der Kaiserstraße/Herforder Straße. Hier kommt es in den Hauptverkehrszeiten zu teilweise erheblichen Behinderungen in den Tempo 30-Zonen. Darüber hinaus kündigt die Polizei an, ihre Kontrollen an der Unterführung fortzusetzen.
(Text: Polizei, Symbolfoto: Archiv)
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