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Bad Oeynhausen profitiert von zwei Förderprojekten

Bad Oeynhausen -

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Die Stadt Bad Oeynhausen konnte sich erfolgreich bei der Bewerbung für zwei Förderprojekte für Kinder und Jugendliche durchsetzen. Die entsprechenden Förderzusagen liegen mittlerweile bei der Stadt vor. „Das resultiert unter anderem aus den Maßnahmen zur familiengerechten Kommune“, erläutert der zuständige Beigeordnete Stefan Tödtmann. Das Zertifikat hat die Stadt Bad Oeynhausen im Oktober letzten Jahres nach erfolgreicher Teilnahme an einem entsprechenden Auditierungsverfahren erlangt.

Das Projekt „K2 - Kulturnetzwerke in Kommunen“ wird von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung angeboten In diesem Projekt wird die Stadt in einem zweijährigen Beratungsprozess bei der Stärkung kultureller Bildungsnetzwerke unterstützt und gestärkt, um die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu verbessern. Dies geschieht durch eine systematische Vernetzung und regelmäßigen Austausch, um Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen ermöglichen. Bad Oeynhausen ist eine von insgesamt sechs Kommunen, die diesen Prozess durchlaufen. Das Projekt „K2 – Kulturnetzwerke in Kommunen“ ist Teil des Bundesförderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Projektleiterin ist Jacqueline Lewald aus dem Bereich Kultur.

Mit dem Programm „kinderstark – NRW schafft Chancen“ sollen Präventionsketten neu aufgebaut werden. Sie sollen eine frühzeitige vorbeugende Unterstützung ermöglichen, die das Wohlergehen und die Lebensperspektive von Kindern und Jugendlichen verbessert und Chancengleichheit fördert. Im Fokus liegen bei diesem Projekt vor allem Kinder und Jugendliche, deren Familien in Armut aufwachsen. Ziel ist es, Kindern aus diesen Familien zu mehr Teilhabe in der Gesellschaft zu verhelfen und die Bildungschancen zu verbessern. Die Stadt Bad Oeynhausen kann mit der Förderung aus diesem Projekt wichtige Netzwerke knüpfen, um die Betroffenen besser zu erreichen. Möglich ist das zum Beispiel über Lotsendienste in Geburtskliniken oder in Kinder- und Jugendarztpraxen. Über das Landesjugendamt ist auch der Austausch mit anderen Kommunen möglich. Für diese Tätigkeiten fördert das Land eine halbe Stelle, die mittlerweile durch Vanessa Tamoyan besetzt werden konnte, die das Projekt leitet.

„Gerade jetzt in der Corona-Pandemie sind beide Projekte besonders wichtig, um auch Kinder und Jugendliche zu fördern“, freut sich Bürgermeister Lars Bökenkröger über die Förderung vom Bund und vom Land.

(Quelle und Foto: Stadt Bad Oeynhausen)

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