Endlich wieder schmerzfrei gehen
Bad Oeynhausen -

Das Team des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung (EPZmax) besteht aus (v.l.n.r.) Leitender Oberarzt Dr. Tobias Tiemann, Oberarzt Dr. Tilman Oest, Klinikdirektor Univ.-Prof. Dr. Patrick Orth, Assistenzarzt Eike Siggelkow, Oberarzt Dr. Helge Gührs, Oberarzt Dr. Dirk Steinberg sowie Oberarzt Dr. Ahmed Abdelghany und hat sich die optimale operative Versorgung von Patientinnen und Patienten mit verschleißbedingten Gelenkerkrankungen zum Ziel gesetzt. Foto: Sven Olaf Stange/MKK
Jeder Schritt schmerzt, das Treppensteigen wird zur Herausforderung und selbst alltägliche Bewegungen fallen zunehmend schwer. Hüftgelenkschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates und schränken die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Allein an einer Hüftgelenksarthrose leiden in Deutschland rund 2,6 Millionen Menschen. Jährlich werden bundesweit mehr als 240.000 künstliche Hüftgelenke implantiert – mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern, Mobilität zurückzugewinnen und den Betroffenen ein aktives Leben zu ermöglichen.
Welche Ursachen hinter Hüftbeschwerden stecken und welche modernen Behandlungsmöglichkeiten heute zur Verfügung stehen, darüber informiert die Auguste-Viktoria-Klinik (AVK) in Bad Oeynhausen am Dienstag, 14. Juli, um 16 Uhr im Rahmen einer Patientenveranstaltung unter dem Titel „Hüftgelenkschmerzen, was nun? – Behandlungsstrategien bei Hüftgelenksbeschwerden“.
Die Hüfte ist eines der wichtigsten Gelenke des menschlichen Körpers. Sie verbindet den Oberkörper mit den Beinen und ermöglicht Gehen, Laufen, Stehen und Sitzen. Ist ihre Funktion eingeschränkt, leidet oft die gesamte Lebensqualität. Die Ursachen für Hüftschmerzen sind vielfältig: Verschleißerscheinungen wie Arthrose, Entzündungen, Verletzungen oder Fehlstellungen können Beschwerden auslösen. Viele Betroffene nehmen Schmerzen über Jahre hin, obwohl moderne Therapieverfahren heute oft sehr wirksam helfen können.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen aktuelle Behandlungsmöglichkeiten für Hüfterkrankungen. Universitätsprofessor Dr. Patrick Orth, Direktor der Universitätsklinik für Allgemeine Orthopädie, informiert gemeinsam mit seinem Ärzteteam über das gesamte Therapiespektrum – von konservativen Maßnahmen über moderne minimalinvasive Verfahren und Schlüssellochchirurgie bis hin zur Implantation künstlicher Hüftgelenke. Auch die Behandlung von Beschwerden nach einer bereits erfolgten Hüftoperation sowie der Wechsel von Hüftprothesen werden thematisiert. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen direkt an die Spezialisten zu richten.
Die Auguste-Viktoria-Klinik zählt zu den führenden orthopädischen Fachkliniken in Nordrhein-Westfalen. Als zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung und Universitätsklinik verfügt sie über besondere Expertise in der Behandlung von Erkrankungen der großen Gelenke. Die Klinik genießt weit über die Region hinaus einen hervorragenden Ruf in der Hüft- und Knieendoprothetik und behandelt Patientinnen und Patienten aus ganz Ostwestfalen-Lippe sowie darüber hinaus.
Zu den besonderen Stärken der Klinik zählen die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen, moderne Diagnostikverfahren, individuell abgestimmte Therapiekonzepte und die hohe Spezialisierung auf Gelenkchirurgie. Als eine der größten orthopädischen Fachkliniken Nordrhein-Westfalens bietet die AVK nahezu das gesamte operative und konservative Spektrum der modernen Orthopädie an.
Die Patientenveranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten, die sich umfassend über aktuelle Entwicklungen in der Behandlung von Hüftgelenksbeschwerden informieren möchten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Da die Personenzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter Telefon 05731/2473101 gebeten.
Quelle: Mühlenkreiskliniken AöR
Das ist auch interessant:
Sommerleseclub – den Sommer gemeinsam erlesen
Erster Unternehmerpreis geht an Patrick Jacob
Anzeige



