Ermittlungen wegen Urkundenfälschung eingeleitet
Minden -
Bei einer Kontrolle am frühen Dienstagabend hatte die Polizei offenbar den richtigen Riecher. Infolgedessen hat sich ein 25 Jahre alter Mindener nicht nur wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sondern auch wegen einer mutmaßlichen Urkundenfälschung zu verantworten.
So hatte ein Beamter gegen 17.35 Uhr bei einer Streifenfahrt auf einem für den Durchgangsverkehr gesperrten unbefestigten Wirtschaftsweg zwischen den Straßen Notthorn / Schaumburger Straße einen Ford und einen daneben stehenden Mann bemerkt. Bei der Kontrolle gab der Mindener an, die Musikanlage des Wagens reparieren zu wollen, der Fahrer sei jedoch er nicht gewesen. Eine Abfrage im Polizeicomputer ergab, dass das Kennzeichen offenbar nicht für das Auto ausgegeben worden war und dass der Mann das Auto zuvor mutmaßlich ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren hatte. Aufgrund dessen fertige man eine Anzeige gegen den 25-Jährigen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass gegen den Mindener zudem ein Haftbefehl vorlag. Deshalb wurde ins Polizeigewahrsam gebracht, von wo er schließlich einem zuständigen Richter am Amtsgericht Rinteln vorgeführt wurde. Anschließend musste der Mann nach entsprechender Anordnung und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Quelle: Polizei
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