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Gänsefamilie verirrt sich auf der Autobahn

Herford -

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Am Freitagvormittag, 17. April 2020, wurde der Polizei eine Gefahrenstelle auf der Autobahn A30 bei Löhne gemeldet. Auf der linken Fahrspur watschelte eine Graugans aufgeregt in Fahrtrichtung Osnabrück. Wie auf einer Perlenschnur folgten ihr sieben Küken.

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Offensichtlich suchte die Gänsemutter einen Fußweg über die Autobahn, konnte jedoch mit ihren Kleinen die Betongleitwände in der Mitte der Autobahn nicht überqueren und fand auch auf der anderen Seite, wo sich eine Lärmschutzwand befindet, keinen Ausgang.

Die eingesetzten Polizeibeamten versuchten, die gesamte Familie durch eine geöffnete Fluchttür in der Lärmschutzwand zu geleiten, aber die Gänsemutter ergriff auf einmal die Flucht, flog davon und kehrte auch nicht mehr zurück. Die zurückgelassenen Kücken wurden nun alle nacheinander durch die Beamten im Laufschritt auf der Fahrbahn eingefangen und in Gewahrsam genommen.

Mit Hilfe der Feuerwache in Löhne fand sich eine Betreuung für die kleinen Gänse. Die Küken werden nun durch die Tochter eines Jägers in Bad Oeynhausen großgezogen.

(Text und Foto: Polizei)

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