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Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr mittels 'Laser-Pointer'

Minden -

In der Nacht zu Mittwoch wurde der Fahrer eines Pkw gleich mehrfach im Bereich der Innenstadt während der Fahrt aus einem anderen Wagen durch Lichtstrahlen eines "Laser-Pointers" geblendet.

In der Nacht zu Mittwoch wurde der Fahrer eines Pkw gleich mehrfach im Bereich der Innenstadt während der Fahrt aus einem anderen Wagen durch Lichtstrahlen eines "Laser-Pointers" geblendet.

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Der 21-jährige Bückeburger war mit seinem Auto in Begleitung eines Beifahrers im innerstädtischen Bereich unterwegs. Seinen Angaben nach begegnete er im Zeitraum von 0 Uhr bis 1.40 Uhr insgesamt drei Mal einem Volkswagen, besetzt mit mutmaßlich insgesamt vier Personen. Aus diesem heraus wurde der Mann aus Niedersachsen unter Anwendung eines Laser-Pointers angestrahlt. Man blendete ihn zunächst an der Kreuzung Grimpenwall/Kaiserstraße mit dem Lichtstrahl in seine Augen. Als beide Fahrzeuge im Bereich einer Diskothek an der Portastraße erneut aufeinandertrafen wiederholte sich die Vorgehensweise. Ein letztes Mal begegnete man sich in derselben Nacht auf der Portastraße in Höhe des Simeonsplatzes.

In allen Fällen konnte der Fahrer für kurze Zeit nichts mehr erkennen und seinen Wagen in der Dunkelheit nicht mehr sicher steuern.

Der 21-Jährige suchte noch desnachts die Polizeiwache auf und erstattete eine Strafanzeige. Die Besatzung eines Streifenwagens konnte den beschriebenen VW Golf schon wenige Minuten später im Stadtbereich antreffen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Im VW des 19-jährigen Fahrers und seiner Insassen (alle 18 Jahre) konnte ein Laser-Pointer sichergestellt werden. Gegen alle Personen wurde ein Ermittlungsverfahren hinsichtlich der Tatbestandserfüllung des § 315 b StGB "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr" eingeleitet.

Falls es weitere Geschädigte gibt, die ebenfalls durch oben beschriebenes Verhalten im Tatzeitraum im Stadtgebiet geschädigt wurden, werden diese gebeten, sich mit der Polizei in Minden unter Telefon (0571) 8866-0 in Verbindung zu setzen.

Quelle und Symbolfoto: Polizei

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