Gemeinsames Treffen aller Beteiligten zum Waldfrieden
Minden-Lübbecke -

Nach der Absage des „Hai in den Mai“-Festivals in Stemwede haben sich kürzlich auf Einladung von Landrat Ali Doğan Vertreter*innen des Kreises, der Waldfrieden GmbH als Veranstalterin, der Gemeinde Stemwede und der Polizei sowie der Bezirksregierung als obere Naturschutzbehörde zusammengesetzt. Bei diesem Treffen ging es vor allem darum, wie es mit dem Festivalgelände und dort geplanten Veranstaltungen direkt am Stemweder Berg in Wehdem künftig weitergehen kann.
Entscheidende Knackpunkte bei dem Gelände im Landschaftsschutzgebiet sind bei solch großen Veranstaltungen wie einem Festival zum einen der Naturschutz, zum anderen sicherheitsrelevante Fragen, wie zum Beispiel die Rettungswege. Die ausführliche Stellungnahme der Kreisverwaltung in Bezug auf das „Hai in den Mai“-Festival finden Sie auf der Homepage des Kreises hier.
„Wir wollen keine Verhinderungsbehörde sein. Wir wollen Veranstaltungen im Kreis Minden-Lübbecke unterstützen und dafür unseren Ermessensspielraum nutzen, sind dabei aber eben an Recht und Gesetz gebunden“, erklärt Landrat Ali Doğan. Bei dem Treffen ging es deshalb in erster Linie darum, noch einmal genau zu klären, wo welche Probleme liegen und gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Und das frühzeitig, denn Anfang August ist am Waldfrieden mit dem „Wonderland“ das nächste große Festival geplant.
Landrat Ali Doğan: „Nun liegt der Ball im Spielfeld des Veranstalters. Dieser muss die entsprechenden Anträge stellen und die an die Veranstaltung geknüpften Anforderungen erfüllen. Wir bleiben dazu weiter im Austausch.“
Quelle: Kreis Minden-Lübbecke, Foto: Hallo Minden
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