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Holzhausen I siegt beim Stadtpokal der Jugendfeuerwehr

Porta Westfalica-Nammen -

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Hier sieht man einen Angriffstrupp beim Sprung über einen Wassergraben. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

In einem spannenden Wettbewerb um den Stadtpokal der Jugendfeuerwehr Porta Westfalica trafen sich kürzlich die jugendlichen Brandschützer aus verschiedenen Ortsteilen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Als Sieger konnte die Gruppe Holzhausen 1 den Pokal mit nach Hause nehmen.

Der Stadtpokal, der bereits seit vielen Jahren ausgetragen wird, hat sich als herausragende Veranstaltung etabliert, die die Jugendlichen nicht nur motiviert, sondern auch ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen fordert. Der Wettbewerb bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, in einem realistischen Szenario ihre Fertigkeiten in der Brandbekämpfung zu demonstrieren. In diesem Jahr traten insgesamt zwölf Jugendgruppen aus den unterschiedlichen Ortsteilen von Porta Westfalica gegeneinander an. Der Wettkampf um den Stadtpokal besteht aus zwei Teilen. Hauptteil ist der feuerwehrtechnische Part, ein Löscheinsatz mit drei C-Rohren, bei dem Hindernisse wie Wassergraben, Kriechtunnel und Balkengestell zu überwinden sind. Im Jahr 2023 wurde die Übung mit einem Hydranten als Wasserentnahmestelle durchgeführt. Im weiteren Verlauf der Übung müssen die Hindernisse in einer möglichst schnellen Zeit und ohne Fehler überwunden werden. Neben den Befehlen der Gruppen- und Truppführer müssen auch die verschiedenen Arbeitsabläufe im Rahmen des Löschangriffs sitzen, da die Übung unter den kritischen Augen von Schiedsrichtern, alles ehrenamtliche Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Porta Westfalica, durchgeführt wird. Nach Abschluß des Löschangriffs werden dann noch an einem Knotengestell auf Zeit 4 Knoten gebunden. Erst dann ist dieser Teil beendet. Die Schiedsrichter bewerten die Übung und auch das Gesamterscheinungsbild der angetretenen Gruppen.

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Ein Angriffstrupp überquert eine Leiterwand. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

Im zweiten Wettkampfteil ist Schnelligkeit gefragt. Es gilt einen 400 Meter Staffellauf mit Geschicklichkeitsübungen zu absolvieren. Dabei gibt es verschiedenen Stationen, an denen beispielsweise ein C-Schlauch möglichst schnell aufgerollt werden muss, die persönliche Ausrüstung unter Zeitdruck richtig anzulegen ist oder es gilt eine Feuerwehrleine zielgenau durch ein Tor zu werfen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten beeindruckendes Engagement, Teamarbeit und Entschlossenheit. Am Ende konnte es nur einen Sieger geben, die hohen Punktzahlen aller Gruppen machten die Auswertung nicht einfach.

Stadtjugendfeuerwehrwart Peter Kornienka und sein Team aus ehrenamtlichen Helfern waren für die Organisation des Wettkampfes zuständig, dieser konnte bei sommerlichen Temperaturen auf dem Sportplatz Nammen reibungslos durchgeführt werden. Für Bewirtung und Aufbau der Geräte war die Löschgruppe Kleinenbremen-Wülpke zuständig. Die Gruppe Holzhausen I belegte mit 1409 Punkten den ersten Platz, gefolgt von der gemischten Gruppe Kleinenbremen-Wüple-Nammen 2 (1386). Den dritten Platz belegte Nammen 1 mit
1365 Punkten. Ausrichter im nächsten Jahr ist die Jugendfeuerwehr Nammen, welche mit der Gruppe Nammen 2 den vierten Platz erreichte. Den Wanderpokal für die jüngste Gruppe konnte Eisbergen mit nach Hause nehmen.

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Hier sieht man die Pokalübergabe an die Siegergruppe Holzhausen 1. Foto: Feuerwehr Porta/Michael Horst

Im Rahmen des Stadtpokals gab es auch personelle Veränderungen in der Führung des Jugendfeuerwehr: Stadtjugendfeuerwehrwart Peter Kornienka übergab sein Amt an Andreas Wehking. Als Stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart wurde Niklas Bultemeier eingesetzt. Peter Kornienka leitet weiterhin die Kinderfeuerwehr in Porta Westfalica und bleibt somit der Jugendarbeit in der Feuerwehr erhalten.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Porta Westfalica/Michael Horst

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