Intensivstation schneller als erwartet zurück im Betrieb
Minden -

Die I14 ist am Freitag wieder in den Betrieb gegangen. Vorstand Frank Ohi (von links), der kardiologische Oberarzt der I14 PhD./Dr. Omar Abu-Safieh, Intensivmediziner PD Dr. Gerrit Jansen, Bereichsleiter für die Haustechnik Alexander Sperzel und Stationsleiter Marco Schulz.
Gute Nachrichten aus dem Johannes Wesling Klinikum: Die Intensivstation I14 ist nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder vollständig in Betrieb. Bereits am Freitagnachmittag konnten die ersten Patientinnen und Patienten die modernisierten Zimmer beziehen – deutlich früher als ursprünglich geplant. Während zunächst von einer Sanierungsdauer von mehreren Wochen pro Zimmer ausgegangen werden musste, konnte die Wiedereröffnung dank einer außergewöhnlichen Teamleistung erheblich beschleunigt werden.
Die Sperrung einzelner Intensivzimmer war Mitte Juli notwendig geworden, nachdem infolge der außergewöhnlichen Hitzewelle bauliche Schäden und Schimmelbildung festgestellt worden waren. Vorsorglich wurden dann mit der I13 und der I14 zwei komplette Intensiveinheiten mit 24 Betten gesperrt. Die intensivmedizinische Versorgung blieb während der gesamten Zeit durch interne Verlegungen und ein eng abgestimmtes Ausfallkonzept gesichert. „Dass wir die zwölf Intensivplätzen der I14 so schnell wieder in Betrieb nehmen konnten, ist alles andere als selbstverständlich“, sagt Frank Ohi, Vorstand der Mühlenkreiskliniken. „Viele haben in den vergangenen Wochen weit über das normale Maß hinaus gearbeitet. Mein besonderer Dank gilt unserer Abteilung Technik mit dem Bereichsleiter für die Haustechnik Alexander Sperzel sowie den beteiligten Handwerks- und Fachfirmen. Sie haben mit höchster Professionalität und großem Engagement dafür gesorgt, dass wir unsere Intensivkapazitäten sehr viel schneller zurückgewinnen konnten als ursprünglich erwartet.“
Auch Dr. Ansgar Hörtemöller, Geschäftsführender Direktor des Johannes Wesling Klinikums, hebt die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten hervor: „Von der ersten Schadensanalyse bis zur Freigabe der Zimmer haben Pflege, Technik, Hygiene, Ärzteteams und externe Partner Hand in Hand gearbeitet. Diese Geschwindigkeit war nur möglich, weil alle ein gemeinsames Ziel verfolgt haben: Unsere Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich wieder unter optimalen Bedingungen versorgen zu können. Mein ganz besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden der Intensiveinheiten. Sie haben in den vergangenen Wochen wirklich Großartiges geleistet.“
Für die Intensivmedizin bedeutet die Wiedereröffnung einen wichtigen Schritt zurück zur Normalität. PD Dr. Gerrit Jansen, kommissarischer Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, betont: „Jedes zurückgewonnene Intensivzimmer stärkt unsere Versorgungssicherheit. Die Wiedereröffnung der I14 verschafft unseren Teams spürbar mehr Handlungsspielraum und kommt unmittelbar unseren Patientinnen und Patienten zugute.“
Die Arbeiten sind damit jedoch noch nicht abgeschlossen. Aktuell wird die benachbarte I13 nach demselben Verfahren saniert. Die Fertigstellung wir in etwa einen Monat erwartet. Sobald auch diese Station wieder freigegeben ist, steht die komplette Intensiveinheit des Johannes Wesling Klinikums erneut uneingeschränkt zur Verfügung.
Die Mühlenkreiskliniken danken allen Mitarbeitenden, den beteiligten Unternehmen sowie den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Sanierungsphase.
Quelle und Foto: Mühlenkreiskliniken AöR
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