L772: An der Flutmuldenbrücke geht es weiter
Bad Oeynhausen -

Das Wasser ist weg, nun startet die Baufirma mit den Aufräumarbeiten. Hier gut zu sehen: Die Stahlbetonträger werden von Gerüsten gestützt.
Trotz Weihnachtsurlaub waren es für das Projektteam, das sich um den Neubau der Flutmuldenbrücke kümmert, turbulente Tage: Ende Dezember lief die Flutmulde wegen Starkregen voll. Ihren Höchststand erreichte sie mit geschätzten vier Metern. Mittlerweile ist das Wasser weg, nun beginnen die Aufräumarbeiten.
Das Hochwasser hat keinen Schaden an der Brücke hinterlassen, ist das Fazit der Baufirma und des Straßen.NRW-Bauüberwachers. Die Stahlbetonträger, die im November 2023 aufgelegt wurden, liegen nach wie vor auf Gerüsten und sind dadurch sowieso gesichert. Die Baufirma hatte, in Vorbereitung ihres Betriebsurlaubs und später, als das Wasser rasant stieg, Geräte und Material aus der Flutmulde geholt und die Gerüste gesichert.

Das Wasser, dessen Pegel bis zu vier Metern in der Spitze erreicht hatte, hat die Mulde, die rechts im Bild zu sehen ist, mehrere Meter verschoben.
Nun werden die Mitarbeiter der Baufirma zunächst die Bauzäune wieder aufstellen– das allein kann einen ganzen Tag dauern. Zum Aufräumen gehört auch, die Baustelle von angespültem Treibgut zu befreien. Dann geht’s mit der Brücke weiter: Nachdem noch ein Betonträger gegossen wird, erfolgt der Ausbau der Fahrbahn. Wenn die Brückenkappen betoniert, die Fahrbahn asphaltiert sowie die Beleuchtung und Geländer angebracht sind, kann der Verkehr auf die westliche Seite verlegt werden. Die Fertigstellung des Neubaus ist für diesen Sommer geplant.
Quelle und Fotos: Straßen.NRW. Regionalniederlassung OWL
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