Mit MTK-Krankenfahrten durch den Schnee
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Wetterchaos im Mühlenkreis. Züge bleiben stehen. Post wird nicht zugestellt. Alle reden vom Wetter. MTK-Krankenfahrten fährt trotzdem. Das Familienunternehmen aus Porta Westfalica hat den Wintereinbruch mit Glatteis und meterhohen Schneeverwehungen als Team gemeistert.
„Das hat nur funktioniert, weil unsere Mitarbeiter zusammen halten. Die sind bis an ihre Grenzen gegangen“, sagt das Geschäftsführerehepaar Kahrimanovic. Als der Schnee kam, stand das Familienunternehmen vor einer großen Herausforderung. Wie würden sie es schaffen, ihre Patienten zu den teilweise lebenswichtigen Therapien zu bringen?
„Zudem hatten wir viele Entlassungen aus Krankenhäusern, die zurück nach Hause mussten“, sagt Tarik Kahrimanovic. Das Team setzte Prioritäten und kämpfte sich durch die Schneemassen. Festgefahrene Lastwagen versperrten die Straßen. Mancher Autofahrer hatte aufgegeben und sein Fahrzeug am Straßenrand einfach stehen lassen. Auf der A2 ging gar nichts mehr. Die Dehmer Straße in Bad Oeynhausen war ebenfalls dicht. Die Mitarbeiter von MTK mussten improvisieren, neue Wege finden und vor allem eines: Schnee schippen.
Trotz aller Vorsicht blieb immer wieder ein Transporter stecken. Für den Fall waren ständig Kollegen unterwegs, um die Fahrzeuge frei zu bekommen. Ging es weiter, kam die nächste Herausforderung: Nebenstraßen mit Schneeverwehungen, Steigungen, wieder durchdrehende Reifen.

Das kam auch vor: Noch 500 Meter bis zum Haus des Patienten, der abgelegen wohnt. Kein Vorankommen. Nichts geht mehr. Also zu Fuß, mit Tragestuhl. Klingeln, Begrüßung und zurück, mit dem Patienten auf der Trage. Wieder 500 Meter durch den Schnee. Schwerstarbeit.
Trotzdem hat das Team es geschafft. Die Patienten mit lebenswichtigen Anwendungen sind angekommen. Bei einer Fahrt musste der Rettungsdienst mit spezieller Ausrüstung anrücken, um eine Patientin im Extertal zu erreichen. Um bei den weiteren Krankenfahrten möglichst pünktlich zu sein, hat das Büro von MTK-Krankenfahrten vereinzelte Anfragen nach Fernfahrten nicht angenommen – zum ersten Mal in der 13-jährigen Geschichte des Unternehmens.
Die Situation auf den Straßen normalisiert sich langsam. Räumfahrzeuge haben die meisten Wege frei gemacht. Das Team kann aufatmen und sich langsam erholen. „Unsere Mitarbeiter haben Außergewöhnliches geleistet. Danke euch!“, sagt Merima Kahrimanovic.
(Quelle und Fotos: MTK-Krankenfahrten)
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