PLATZ DA! Kultur am Container - Kulturfestival auf dem Simeonsplatz
Minden -

Foto: LWL, Siebert und Meisinger
Auf dem Simeonsplatz steht seit September 2020 der bunte Kultur-Container des LWL-Preußenmuseums Minden. Als Event- und Ausstellungsraum dient er als Plattform für lokale und regionale Kulturschaffende, die für das Festival „PLATZ DA! Kultur am Container“ ein buntes Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt haben. Gemeinsam mit den Städten Bünde und Preußisch Oldendorf lädt das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) dazu ein, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen und vieles mehr zu genießen und die kulturelle Vielfalt der Region zu erleben.
Das Projekt ist Teil von „RKP Regionales Kultur Programm NRW" und wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Kulturförderung des Kreises Minden-Lübbecke. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei!
Alle Kulturinteressierten sind herzlich eingeladen, das Festival gemeinsam mit Museumsleiterin Dr. Sylvia Necker, dem Bürgermeister der Stadt Minden Michael Jäcke, der Bürgermeisterin der Stadt Bünde Susanne Rutenkröger sowie Marko Steiner, dem Bürgermeister der Stadt Preußisch Oldendorf, am Montag (12.6.) um 16 Uhr zu eröffnen. Gleichzeitig fällt der Startschuss für die Ausstellung der Bünder Künstlerin Maike Fuchur, die sich und die Betrachter:innen in „Ein Versuch gegen die Konfusion – glaube nie, dass du hinter die Wirklichkeit kommst" frei machen möchte von den täglichen Nachrichten, die wir auf uns einströmen lassen und dazu auffordert, sich gedanklich Raum zu verschaffen. Die Ausstellung im Container „33m³ museum" ist am Montag von 16 bis 18 Uhr sowie Dienstag (13.6.) und Mittwoch (14.6.) jeweils von 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Am Mittwoch (14.6.) findet unter dem Titel „DENKBAR 2023" die 16. OWL Kulturkonferenz im LWL-Preußenmuseum statt. Den Abschluss bilden ab 17:30 Uhr Bar und Musik mit dem Ansgar Specht Quartett in der Urban Gardening-Ecke vor dem Museum.
Am Donnerstag (15.6.) und am Freitag (16.6.) kann jeweils von 15 bis 20 Uhr die zweite Ausstellung im Container besichtigt werden: Eine Gruppe von Hobbymalerinnen, die sich selbstironisch „Die Malweiber“ nennt, präsentiert eine Auswahl ihrer Werke. Zu sehen sind Arbeiten in Acryl, Öl, Pastell oder Aquarell auf unterschiedlichen Untergründen.
Am Donnerstag (15.6.) gibt außerdem der Historiker Sebastian Schröder um 18:30 Uhr in seinem Vortrag „Grenzgänger, Kriminelle und Verbrecher: Preußisch Oldendorf und seine Nachbarn" unterhaltsame Einblicke in die Grenzkonflikte zwischen Preußen und dem Fürstbistum Osnabrück. Im Anschluss präsentieren Nicolas Bröggelwirth und Kerstin Honerkamp um 19:30 Uhr in ihrem Programm „Lass mich doch mal ausreden" humorvolle, unterhaltsame, aber auch zum Nachdenken anregende Episoden aus Ostwestfalen. Durch ihre Mischung aus szenischer Darstellung, witzigen und ernsthaften Erzählungen kreieren sie einen Stil, der keine Lesung im eigentlichen Sinne ist, sich aber auch sonst in keine Schublade sperren lässt.
Ab Freitag (16.6.) ist vor dem LWL-Preußenmuseum Minden auch eine Bühne aufgebaut. Hier ist von 16 bis 17 Uhr die Zirkusshow von „Maluna Kunterbunt" zu sehen. Im inklusiven Dorfzirkus aus Börninghausen findet Jede:r nach seinen Fähigkeiten eine Bühne. Ob Hula Hoop, Balljonglage oder Improvisation, die Artistinnen und Künstler im Alter von zehn bis 70 Jahren präsentieren diverse Zirkusdisziplinen. Zum Abschluss des Tages liefert die „Greyhound’s Washboard Band", Gewinner der „German Blues Challenge 2017“, von 18 bis 21 Uhr echtes Bluesfeeling. Die Band interpretiert urwüchsigen, akustischen Blues gewürzt mit Ragtime, Swing, Skiffle und Country und Eigenkompositionen und versetzt ihr Publikum damit schlagartig auf die Veranda eines Hauses in den Sümpfen Louisianas.
Am Samstag (17.6.) bestreiten Jörg Militzer (alias „de Jabbelpott“) in der Rolle des „Bünder Orgeldrehers“ und Simone Litschel als die „Fiedel-Lise“ von 11 bis 17 Uhr ein musikalisch gespicktes Infotainment-Programm rund um die Zigarrenstadt Bünde. Verstärkung bekommt das Duo von Maren Bohnenkemper, die als Zigarrenmacherin „Liesbeth“ zeigt, wie das „braune Gold“ entsteht und dabei aus „ihrem“ Leben als Heimarbeiterin berichtet. Alle, die schon immer mal in die Welt der Streetart hineinschnuppern wollten, kommen im offenen Workshop mit dem Graffitikünstler Tilo Hagemeyer von 14 bis 17 Uhr auf ihre Kosten. Parallel wird es auf der Bühne wieder musikalisch. Von 15:30 bis 17 Uhr spielt das Blasorchester Bad Holzhausen, seit fast 60 Jahren eine feste Größe in der Musikszene von Preußisch Oldendorf, ein Potpourri von Klassik über Rock bis Pop. Im Anschluss treten „The Rockfolks" auf. Die fünf Musiker:innen verbinden das Beste aus den zwei Welten des Rock und des Folk zu eingängigen Melodien mit mitreißendem Rhythmus. Von 18 bis 20 Uhr nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise zu stürmischen Küsten, dunklen Spelunken und skurrilen Begegnungen.
Am Sonntag (18.6.) können Rätselfreudige im Container auf eine Reise zurück in die Schulzeit gehen. Im Escape Room „Unter Verschluss“ der Stadtbibliothek Minden geht es von 13 bis 16 Uhr um einen Blauen Brief, der aus dem Büro des Schulleiters entwendet werden muss. Anmelden kann man sich für den Rätselspaß unter Zeitdruck unter b.arend@minden.de. Den Wochenausklang bilden zwei Konzerte der Musikschule Minden im Ständersaal des LWL-Preußenmuseums. Von 15 bis 16 Uhr findet das große Musikschulkonzert zum Jubiläum 50+1 statt. Zu hören ist Musik für Orchester, Filmmusik zu neuen Videos, Kammermusik und vieles mehr. Von 18 bis 19 Uhr spielen dann zum Abschluss die Lehrenden der Musikschule.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des LWL-Preußenmuseums Minden: https://www.lwl-preussenmuseum.de/de/veranstaltungen/platz-da/
Quelle: LWL
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