Projekt '#WeRemember – Novemberpogrome 1938' auch in Minden
Minden -

Rekonstruierte Seitenansicht der 1865 erbauten Mindener Synagoge, 2021. © Architectura Virtualis GmbH, Kooperationspartner der Technischen Universität Darmstadt
Der World Jewish Congress wird am Dienstag, 9. November 2021, anlässlich des Gedenkens an die Novemberpogrome 1938 in 16 deutschen und 6 österreichischen Städten das Projekt #WeRemember – Novemberpogrome 1938" durchführen. Dabei werden Visualisierungen zerstörter Synagogen großflächig an den Standorten der zerstörten Gotteshäuser projiziert. Auch in Minden wird in der Kampstraße die 1938 zerstörte Synagoge von 1865 großflächig präsentiert.
Die Pracht und Vielfalt der zerstörten jüdischen Gotteshäuser, die bei diesem bundesweiten Projekt präsentiert werden, können Besucherinnen und Besucher noch bis zum 6. Februar 2022 in der Ausstellung "Synagogen in Deutschland - eine virtuelle Rekonstruktion" im Mindener Museum in der Ritterstraße erleben.
Hintergrund
Die Technische Universität (TU) Darmstadt rekonstruiert seit über 25 Jahren virtuell Synagogen, die von den Nationalsozialisten 1938 zerstört wurden. Das Ziel ist es, die zerstörten Synagogen in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit wieder sichtbar zu machen. Sie sollen in das Bewusstsein heutiger Generationen zurückgeholt werden. Virtuelle Rekonstruktionen gibt es bereits von Synagogen aus Bad Kissingen, Berlin, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Köln, Langen, Leipzig, Mannheim, Minden, Mutterstadt, München, Nürnberg, Plauen, Paderborn und Petershagen.
Quelle: Stadt Minden
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