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RS3 in Bad Oeynhausen: Stadt plant – Land baut

Bad Oeynhausen -

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Die Planung bis zur Baureife des Radschnellwegs 3 (RS3) in Bad Oeynhausen wird durch die Stadt weiterbetrieben. Dies ist das Ergebnis eines im November geführten Abstimmungsgespräches zwischen der Stadt Bad Oeynhausen, dem Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung OWL) und dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Denn zeitweise war unklar: Wie geht es mit der Planung des RS3 weiter und wer treibt sie voran, denn es gibt eine örtliche Besonderheit. Die ehemalige B61, die Mindener Straße, gehört von der Dehmer Straße bis zur Kreuzung Steinstraße/Eidinghausener Straße seit Anfang diesen Jahres der Stadt Bad Oeynhausen. Von dort Richtung Westen bis zum Ende des geplanten RS3 auf dem Stadtgebiet an der Ringstraße gehört die Straße dem Land NRW.

Nun ist entschieden, dass der Rückbau der Straße – auch der Abschnitt der Landesstraße - nicht vom Landesbetrieb geplant werden soll, sondern von der Stadt, damit die Planungen für den RS3 aus einer Hand kommen.

Dafür hat die Stadt in enger Abstimmung mit Straßen.NRW und dem NRW-Verkehrsministerium durch ihre Vorplanungen bereits wesentliche Voraussetzungen geschaffen. Eine entsprechende Planungsvereinbarung des Landes wird mit der Stadt geschlossen.

Für die Stadt Bad Oeynhausen ergab sich aus dem Termin noch eine Aufgabe, die sie in der Zwischenzeit erledigt hat. Es mussten noch zusätzliche Verkehrserhebungen und deren Auswertungen durchgeführt werden. Denn ein Rückbau der Straße kann nur umgesetzt werden, wenn für alle Verkehrsteilnehmer annehmbare Verhältnisse geschaffen werden. Die Straßen.NRW Regionalniederlassung OWL hat diese Verkehrsdaten nun ausgewertet, mit dem Ergebnis, dass eine Verkehrsqualitätsstufe erreicht wird, die diese ausreichenden Verhältnisse schafft.

Ein politischer Beschluss der Stadt fordert zudem den Rückgang des motorisierten Individualverkehrs bis zum Jahr 2030 um 15%.

Nun geht es bei der Planung voran: Denn damit Baufirmen den RS3 bauen können, müssen detaillierte Baupläne vorliegen. Die gehen von der Straßenquerschnittsaufteilung, den Kreuzungsplänen bis hin zum letzten Bordstein und Kanaldeckel.

(Quelle: Straßen.NRW, Foto: Archiv)

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