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Sporttrauma 2026 in Minden

Minden -

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Oberarzt Ulrich Grünwald und Klinikdirektor Professor Dr. Johannes Zeichen laden zum sportmedizinischen Symposium Sporttrauma Minden ein. Die Veranstaltung findet bereits seit 15 Jahren statt. Foto: Sven Olaf Stange/MKK

Sport stärkt Körper und Geist, doch Verletzungen gehören leider zum sportlichen Alltag. Akute Traumata ebenso wie chronische Beschwerden können Leistungs- wie auch Freizeitsportler lange außer Gefecht setzen. Genau hier setzt das renommierte sportmedizinische Symposium Sporttrauma Minden an, das sich seit vielen Jahren als fester Bestandteil der Fortbildungslandschaft etabliert hat. Am Samstag, 28. Februar 2026, lädt die Veranstaltung Fachpublikum aus Medizin, Physiotherapie und Training von 9 bis 16 Uhr in den Hörsaalbereich des Medizin Campus OWL am Johannes Wesling Klinikum Minden ein.

Unter dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Brennpunkt Hüfte“ beleuchtet das Symposium moderne Behandlungsstrategien bei Sportverletzungen, degenerativen Veränderungen sowie Rehabilitations- und Präventionskonzepte. Dabei spannt das Programm den Bogen von der Kinder- und Jugendorthopädie über minimalinvasive operative Verfahren bis hin zu physiotherapeutischen und mentalen Ansätzen.
„Die Hüfte und Leiste sind Schlüsselregionen für nahezu jede Sportart. Beschwerden in diesem Bereich führen häufig zu langen Ausfallzeiten – umso wichtiger ist ein interdisziplinärer Blick auf Diagnostik, Therapie und Rehabilitation“, erklärt Professor Dr. Johannes Zeichen, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Johannes Wesling Klinikum.

Hochkarätige Referentinnen und Referenten geben praxisnahe Einblicke: So spricht Dr. Christina Oldenburg aus Bad Oeynhausen über Hüftgelenksschmerzen im Kindes- und Jugendalter, während Ulrich Grünwald, Oberarzt am Johannes Wesling Klinikum, die komplexe Problematik der Sportlerleiste beleuchtet. Professor Dr. Oliver Rühmann (KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen) ordnet die Arthroskopie des Hüftgelenks ein und beantwortet die zentralen Fragen „Wann? Wie? Wer?“. 
Ergänzt wird das Programm durch Vorträge zu Kurzschaftprothesen, periprothetischen Femurfrakturen, physiotherapeutischen Herausforderungen bei Hüft- und Leistenschmerzen sowie komplementären Therapien bei muskulären und tendinopathischen Pathologien.

Ein besonderer Akzent liegt 2026 auf der mentalen Gesundheit im Sport. Mit Stephan Hütter, Leiter der Sportpsychologie des AFVD, konnte ein ausgewiesener Experte gewonnen werden. In seinem Vortrag zum Mentaltraining im Mannschaftssport betont er: „Rehabilitation endet nicht im Kraftraum. Mentale Stärke entscheidet oft darüber, wie schnell und nachhaltig Athletinnen und Athleten nach einer Verletzung zurückkehren.“

Abgerundet wird das Symposium durch praxisorientierte Workshops zur Kryotherapie sowie zu Tape- und Flossing-Techniken, die den Teilnehmenden konkrete Werkzeuge für den Berufsalltag an die Hand geben. Auch Themen wie Atemarbeit finden Raum – Breathwork-Instruktor Frank Roser zeigt, wie gezielte Atmung Leistungsfähigkeit und Regeneration unterstützen kann.

Die Veranstaltung richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Trainerinnen und Trainer, Ärztinnen und Ärzte sowie Studierende, die ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen und den interdisziplinären Austausch suchen. „Sporttrauma Minden steht seit 15 Jahren für fundierte Fortbildung auf Augenhöhe – wissenschaftlich, praxisnah und immer mit Blick auf den Menschen hinter der Verletzung“, so Professor Dr. Zeichen abschließend.

Quelle: MKK

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