Stadt fördert Rückbau von Schottergärten
Porta Westfalica -

Dort, wo es eigentlich grün sein sollte, finden sich vermehrt Grundstücke, vor allem bei den Vorgärten, in denen das Grau dominiert, in dem Schotter und Steine auf Vlies verlegt werden. Dabei ist diese Gestaltung bei neuen Bebauungen verboten und es kann sogar ein Rückbau durch die Bauaufsicht verfügt werden. Häufig wird angenommen, dass es sich hierbei um pflegeleichte Flächen handelt. Doch viele Eigentümer und Eigentümerinnen konnten nach einiger Zeit feststellen, dass auch aus den Schottergärten unerwünschter Grünbewuchs bleibt mühselig entfernt werden muss.
Lust auf etwas Besseres? Ein naturnaher, bunter Garten mit Stauden, Kräutern, Sträuchern auf denen sich Bienen und andere Insekten wohl fühlen, ein lebendiger Boden, welcher Wasser speichert, kühlt und keine Hitzeinsel ist? Ein solcher Garten bringt Freude an der Natur und wenig Arbeit mit sich.
Die Stadt Porta Westfalica und der Verein für Naturschutz und Heimatpflege Porta e. V. laden ein zu der Auftaktveranstaltung „Umwandlung von Schottergärten“. Die Veranstaltung findet statt am 15. Juni 2023, 19:00 Uhr im Ratssaal der Stadtverwaltung, Kempstraße. 1, Porta Westfalica-Hausberge.
Die Teilnehmenden erwartet ein interessanter Vortrag mit Tipps zur Gartengestaltung, Unterschiede von Schotter- und Steingarten und Ideen, wie der Schotter sinnvoll wiederverwendet werden kann. Außerdem wird Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und ein Forum für Fragen und Anregungen eröffnet. Alle Interessierten, die sich für eine naturnahe Gartengestaltung interessieren, sind herzlich willkommen
Die Stadt Porta Westfalica bietet erstmals auch eine Förderung zur Umwandlung von Schottergärten an. Diese gilt für die Jahre 2023/24. Für beide Jahre werden jeweils insgesamt bis zu 10.000 Euro eingeplant. Weitere Informationen und Förderanträge ebenfalls auf der Veranstaltung.
Quelle: Stadt Porta Westfalica, Symbolfoto: Archiv
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