94-Jährige wird fast zum Betrugsopfer
Bückeburg -

Aufmerksame Mitarbeiter eines Bückeburger Bankinstitutes informierten gestern die Polizei Bückeburg, weil eine 94-jährige Kundin aus der Kernstadt ihre gesamten Ersparnisse abheben wollte, weil sie ihrer Enkelin helfen wollte.
Die Seniorin wurde von einer falschen Polizeibeamtin zu Hause angerufen, die der Rentnerin erklärte, dass ihre Enkelin nach einem verursachten Verkehrsunfall mit einem Toten in Haft sitzt und nach Zahlung eines Geldbetrages wieder freikommen kann.
Mit einem Taxi fuhr die aufgeregte Frau zur Bank und wollte ihre Ersparnisse auflösen. Sofort suchten zwei Beamte des Kriminalermittlungsdienstes die Frau in ihrer Wohneinrichtung auf und mussten die aufgelöste Frau zunächst beruhigen.
"In solchen Fällen haben wir es immer schwerer, die sorgenvollen und verstörten Opfer zunächst davon zu überzeugen, dass nun die richtige Polizei da ist", so Matthias Auer, Sprecher der Polizei Bückeburg.
Der Sprecher ist davon überzeugt, dass es bei keiner Reaktion des Bankinstitutes und dem Nichteinschalten der Polizei zu einer Geldübergabe an die Täter gekommen wäre.
(Text: Polizei, Symbolfoto: Archiv)
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