Klassik, Romantik und Moderne an einem Abend
Bad Oeynhausen -

Foto: Iontzek
Einen epochenübergreifenden Bogen schlägt das Programm, wenn am Sonntag, 12. April, um 18 Uhr das Symphonieorchester des Landestheaters Detmold im Theater im Park das vierte Sinfoniekonzert der laufenden Saison bestreitet. Mit Werken von Lortzing, Mozart, Tailleferre und Sibelius vereint der Abend Klassik, Romantik und Moderne. Als Solist tritt der Klarinettist Kilian Herold auf, die Leitung hat Generalmusikdirektor Per-Otto Johansson inne.
Den Auftakt bildet die Ouvertüre von Albert Lortzings 1828 in Münster uraufgeführtem Singspiel „Ali Pascha von Janina“; der Einakter kann als Vorstufe zu Lortzings späteren abendfüllenden Opern betrachtet werden. Nach diesem Erstlingswerk folgt Spätes von Wolfgang Amadedeus Mozart. Sein 1791 kurz vor seinem Tod vollendetes „Klarinettenkonzert A-Dur KV 622“ ist ein Meisterwerk voller Eleganz und Ausdruckskraft – und vielen auch durch den Soundtrack des Films „Jenseits von Afrika“ bekannt. Anschließend wird die charmante „Petite suite pour orchestre“ der 1983 verstorbenen französischen Komponistin Germaine Tailleferre erklingen, ein Stück, das mit impressionistischen Klängen Leichtigkeit versprüht. Den Abschluss bildet Jean Sibelius’ monumentale 5. Symphonie, die mit ihren weiten Klanglandschaften und der berühmten „Schwanen-Hymne“ eine kraftvolle Naturverbundenheit vermittelt. Wer mehr zu den Werken wissen möchte, kann sich bereits um 17 Uhr zu einer Konzerteinführung im Theater einfinden.
Der Klarinettist Kilian Herold, Jahrgang 1981, begann seine Karriere als Soloklarinettist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Von 2011 bis 2016 war er Soloklarinettist des SWR-Symphonieorchesters, bevor er als regelmäßiger Gast bei führenden internationalen Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw-Orchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auftrat. Dabei arbeitete er mit renommierten Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kiril Petrenko, Esa-Pekka Salonen, Klaus Mäkelä und Daniel Harding zusammen.
Das Symphonieorchester des Landestheaters Detmold kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Obwohl seine Wurzeln noch weiter zurückreichen, gilt als Vorläufer die 1849 gegründete „Fürstlich Lippische Hofkapelle“ gesehen, mit Sitz im Detmolder Schloss. Zwar war das Fürstentum Lippe seinerzeit das kleinste im deutschen Raum, doch ließen sich dort zeitweise so bedeutende Komponisten wie Albert Lortzing und Johannes Brahms nieder. Heute zählt das Orchester 52 Musikerinnen und Musiker aus 15 Ländern.
Die Tickets können online gebucht werden unter staatsbad-oeynhausen.de oder sind in der Tourist Information (Tel. 05731/1300, geöffnet montags bis freitags von 9 - 17 Uhr, samstags von 10 - 15 Uhr und sonntags von 13 – 17 Uhr) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse ist ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Jugendliche unter 18 Jahren können diese Veranstaltung an der Abendkasse nach Verfügbarkeit kostenfrei besuchen. Weitere Informationen finden sich unter www.staatsbad-oeynhausen.de.
Quelle: Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH
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