Markenmode für den guten Zweck
Porta Westfalica -

Brigitte Gärtner und ihre ehrenamtlich helfenden Freundinnen freuen sich auf viele Kundinnen und Kunden, die mit ihrem Second-Hand-Kleiderkauf die Arbeit der Andreas Gärtner-Stiftung unterstützen. (© Stadtgeflüster)
Unter dem Motto „Helfen Sie uns zu helfen“ findet vom 3. bis 6. November im porta Einrichtungshaus in Porta Westfalica-Barkhausen bereits zum fünften Mal ein großer Secondhand-Modeverkauf zugunsten der Andreas Gärtner-Stiftung statt. Hermann Gärtner, Mitbegründer der porta-Unternehmensgruppe, gründete die Stiftung 1993 nach dem Tod seines schwerstbehinderten Sohnes, Andreas, um Menschen mit geistiger Behinderung zu unterstützen. Von Donnerstag bis Samstag während der Öffnungszeiten sowie am Sonntag werden im Obergeschoss des porta Hauses hochwertige Kleidungsstücke bekannter Marken, wie beispielsweise Hosenanzüge, Kostüme, Kleider, Mäntel, Outdoorjacken und Abendgarderobe sowie Accessoires wie Schuhe, Taschen, Gürtel und vieles mehr für Damen und Herren zum günstigen Secondhand-Preis verkauft.
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Schon seit vielen Wochen laufen die Vorbereitungen für den Secondhand-Modeverkauf auf Hochtouren. Unzählige Kleidungsstücke wurden von Initiatorin Brigitte Gärtner gemeinsam mit ihren vielen ehrenamtlich helfenden Freundinnen sortiert, aufgebügelt und mit einem Preisschild ausgezeichnet, bevor sie nach Bekleidungsart und Größe auf eine der Kleiderstangen gehängt wurden.
„Uns ist es wichtig, dass unsere Käufer erstklassige Ware bei uns finden, die sauber ist und zum Teil auch gereinigt wurde. Mit dem Erlös wollen wir nicht nur Gutes für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien tun. Wir wollen auch unseren Käufern viel Freude mit der Designermode zu Secondhand-Preisen bescheren“, erklärt Brigitte Gärtner den Modeverkauf. „Ich treffe immer wieder auf Käuferinnen, die mich auch nach Jahren noch ansprechen und freudig darüber berichten, dass sie den Mantel oder Hosenanzug, den sie gerade tragen, damals beim Secondhand-Verkauf erworben haben. Das freut uns alle sehr“, so die Initiatorin stolz. Daher lehnt sie es auch ab, die Kleidung an Wiederverkäufer abzugeben. Sie selbst erhielt die Kleidungsstücke von Modegeschäften und Freunden als Spende für den guten Zweck.
Mehrere tausend Textilien sind so für den Verkauf zusammengekommen. Brigitte Gärtner betont, wie sehr sie sich über das große Engagement und die tatkräftige Unterstützung ihrer Freundinnen freue. „Ohne meine fleißigen Helferinnen wäre so eine Veranstaltung nicht möglich.“ Sie hofft, an den drei Verkaufstagen möglichst viel für die Andreas Gärtner-Stiftung einnehmen zu können, damit im Dezember bei der jährlichen Ausschüttung der Stiftung noch mehr Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien geholfen werden könne. Bislang konnte Brigitte Gärtner mehr als 300.000 Euro durch den Verkauf von Secondhand-Mode für die Andreas Gärtner-Stiftung einnehmen.
Hintergrundinformationen zur Andreas Gärtner-Stiftung
Die Andreas Gärtner-Stiftung wurde 1993 von porta-Mitgründer Hermann Gärtner ins Leben gerufen und engagiert sich für Menschen mit geistiger Behinderung. Neben Therapien, die meistens eingeschränkte motorische und geistige Fähigkeiten weiterentwickeln sollen, unterstützt die Stiftung Betroffene auch finanziell bei der Anschaffungen von beispielsweise Pflegebetten, Liften oder behindertengerechten Fahrzeugen. Die Andreas Gärtner-Stiftung wird rein ehrenamtlich geführt, so dass jede Spende zu 100% den Menschen mit geistiger Behinderung zugutekommt.
Quelle: porta
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