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Naturerlebnis in der Stadt: Kreishaus-Außenanlage wird neu gestaltet

Minden -

Am Kreishaus zwischen Gesundheitsakademie und Schinkelbau wird die Außenanlage naturnah umgestaltet. Ziel ist es, die Artenvielfalt und Biodiversität aktiv zu fördern sowie im Übergang vom Mindener Glacis zum Stadtbereich einen Erholungsort zu schaffen.

Am Kreishaus zwischen Gesundheitsakademie und Schinkelbau wird die Außenanlage naturnah umgestaltet. Ziel ist es, die Artenvielfalt und Biodiversität aktiv zu fördern sowie im Übergang vom Mindener Glacis zum Stadtbereich einen Erholungsort zu schaffen. Dieses Naturerlebnis mitten in der Stadt soll für die Mitarbeiter der Kreisverwaltung und natürlich als weiterhin öffentlich zugänglicher Ort für alle Bürger, die gerne in der Natur eine Pause machen, entstehen.

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Ein alkoholisierter Autofahrer krachte in den frühen Morgenstunden des Dienstags im Ortsteil Lohe mit seinem Fahrzeug gegen einen Straßenbaum. Er blieb unverletzt. Am Wagen entstand Totalschaden.

Begonnen haben die Mitarbeiter des Amtes für Gebäude und Liegenschaften an der Containeranlage. Dort entstehen gerade ein Deck aus Lärchenholz als Treffpunkt für Mitarbeiter, Trockenmauern als Lebensraum für Insekten oder auch Eidechsen sowie Beete mit blühenden Stauden als „Bienentankstelle“. Alle dafür genutzten Pflanzen haben die Gemeinsamkeit, dass sie nach dem Anwachsen mit sehr wenig Wasser auskommen und damit gut mit zunehmender Hitze und Dürre zurechtkommen. „Im Gesamtkonzept der Außengestaltung setzen wir generell auf klimaresiliente Pflanzen. Außerdem werden Nisthilfen, Insektenhotels und ein Sandarium für zum Beispiel bedrohte Wildbienen entstehen. Wir haben da als Kreis eine Vorbildfunktion“, sagt Landrätin Anna Katharina Bölling. Auch insgesamt stelle die Planung einen Beitrag zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel dar.

Am Kreishaus zwischen Gesundheitsakademie und Schinkelbau wird die Außenanlage naturnah umgestaltet. Ziel ist es, die Artenvielfalt und Biodiversität aktiv zu fördern sowie im Übergang vom Mindener Glacis zum Stadtbereich einen Erholungsort zu schaffen.

Aus Sicht von Umwelt- und Baudezernent Lutz Freiberg verbindet die neue Außenanlage die vorhandenen Gebäude durch Sichtachsen und einer Baumallee mit der Natur und macht die Fläche zu einem qualitativen Aufenthaltsort für die Öffentlichkeit. „Zusätzlich zu der bereits angelegten Streuobstwiese mit regionalen, alten Obstsorten entsteht hier auch ein geordneter Platz für zukünftige Baumpflanzaktionen zum Beispiel mit Partnerkreisen/-regionen“, fügt Freiberg hinzu.

Am Kreishaus zwischen Gesundheitsakademie und Schinkelbau wird die Außenanlage naturnah umgestaltet. Ziel ist es, die Artenvielfalt und Biodiversität aktiv zu fördern sowie im Übergang vom Mindener Glacis zum Stadtbereich einen Erholungsort zu schaffen.

Teil der Umgestaltung werden auch Bienenstöcke sein, die auf der neuen Außenanlage am Kreishaus aufgestellt werden. „Das macht Natur erlebbar und der dort geimkerte Honig kann zukünftig zum Beispiel bei offiziellen Anlässen als Geschenk überreicht werden“, erklärt Markus Pfeiffer als zuständiger Leiter des Amtes für Gebäude und Liegenschaften mit Blick auf die künftige „Kreisblüte“.

Quelle und Fotos: Kreis Minden-Lübbecke

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