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Paketboten überfallen Seniorin - Tatverdächtige ermittelt

Minden -

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei führten die hiesigen Beamten zu drei Tatverdächtigen (20, 21 und 25), die Mitte Oktober als mutmaßliche Paketboten verkleidet eine Seniorin im Mindener Stadtteil Königstor überfallen und in ihrem Keller eingesperrt hatten.

Intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei führten die hiesigen Beamten zu drei Tatverdächtigen (20, 21 und 25), die Mitte Oktober als mutmaßliche Paketboten verkleidet eine Seniorin im Mindener Stadtteil Königstor überfallen und in ihrem Keller eingesperrt hatten.

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Bei Wohnungsdurchsuchungen in Minden und Porta Westfalica konnte zwischenzeitlich auch vermeintliches Diebesgut sichergestellt werden. Gegen den 20-Jährigen aus Porta Westfalica sowie den Mindener (25) konnte ein Untersuchungshaftbefehl erwirkt werden. Neben diesem Überfall überprüfen die Ermittler zudem, ob das Trio auch im Zusammenhang mit weiteren Raubstraftaten der jüngeren Vergangenheit im Mindener Stadtgebiet steht.

Wie berichtet hatte am Dienstagmittag des 18. Oktober ein als Paketbote verkleideter Mann unter Vortäuschung einer Lieferung eine 83-Jährige in ihr Haus gedrängt und zusammen mit einem Komplizen das Haus samt Keller durchsucht. Anschließend sperrten sie ihr Opfer im Keller ein und flüchteten. Rund eine Stunde nach dem Überfall konnte die Seniorin auf sich aufmerksam machen, sodass sie später von Einsatzkräften der Polizei befreit werden konnte. Im Rahmen der Tatortaufnahme konnten die Spezialisten der Kripo Spuren sichern, die die Beamten nun zum Trio führten.

Der Festnahme vorausgegangen waren zwei Einsätze in den Abendstunden des vergangenen Mittwochs (26.10.) in den Stadtteilen Meißen und Rechtes Weserufer. In beiden Fällen hatte man der Polizei den Einsatz einer Schusswaffe gemeldet. Zunächst wurde gegen 21.25 Uhr in der Rintelner Straße vor einem Wohnhaus aus einem Auto heraus mehrmals in die Luft geschossen. Zudem beleidigte und bedrohte man die Bewohner verbal. Anschließend flüchtete das Fahrzeug in Richtung Clus. Vor Ort fand die Streifenwagenbesatzung Patronen einer Schreckschusswaffe auf. Der Tatverdacht der Bedrohung richtete sich bereits hier gegen den später festgenommen aus Porta Westfalica (20). Wenige Minuten später ereignete sich eine gefährliche Körperverletzung im Bereich der OIL-Tankstelle an der Viktoriastraße. Den Angaben zufolge waren dort drei Männer auf die Straße getreten, sodass ein Autofahrer (21), um einen Unfall zu verhindern, stark bremsen und ausweichen musste. In der Folge kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Bückeburger und den bis dahin drei Unbekannten. Hierbei verletzten sie den jungen Mann durch Tritte und Schläge. Auch mittels einer Waffe wurde ein Schuss abgegeben. Durch den lauten Knall wurde die Beifahrerin (19) leicht verletzt. Die Flüchtenden (20, 21 und 25) konnten im Rahmen der Fahndung von Streifenwagenbesatzungen aufgespürt und festgenommen werden. Beim 20-Jährigen aus Porta Westfalica konnte eine PTB-Waffe sichergestellt werden, die mutmaßlich in den beiden vorherigen Taten eingesetzt wurde. Während für den 21-Jährigen aus Porta Westfalica die polizeiliche Obhut nach einer Nacht im Gewahrsam endete, folgte für den jüngsten des Trios sowie dem Mindener (25) im Zusammenhang mit dem Raub die Verkündung eines Haftbefehls.

Quelle: Polizei, Symbolfoto: Archiv

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