Vortrag: Die Kreuzzüge – Krieg im Namen Gottes?
Minden -
Kaum eine Epoche prägt unser Bild vom Mittelalter so stark wie die Zeit der Kreuzzüge. Ritter und Helden, die Eroberung Jerusalems und religiöser Eifer gehören ebenso dazu wie Gewalt, Machtpolitik und der intensive Austausch zwischen unterschiedlichen Kulturen. Doch wie konnte Krieg im Namen des christlichen Gottes überhaupt gerechtfertigt werden?
Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigt sich Thomas Diekriede im Rahmen der Vortragsreihe des Dombau-Vereins Minden (DVM) am Donnerstag, 20. August, um 19.30 Uhr in seinem Vortrag „Die Kreuzzüge – Krieg im Namen Gottes?“ im Haus am Dom, Kleiner Domhof 30 in Minden.
Der Referent erläutert, wie es zum ersten Kreuzzug kam, wie viele Kreuzzüge es gab und welchen Verlauf sie nahmen. Dabei geht er auf religiöse Überzeugungen ebenso ein wie auf politische Interessen und gesellschaftliche Entwicklungen. Auch die Begegnung unterschiedlicher Kulturen und der damit verbundene Wissens- und Kulturaustausch spielen eine Rolle.
Schließlich richtet Diekriede den Blick auf die Folgen der Kreuzzüge und die Frage, warum Bilder und Vorstellungen aus dieser Zeit teilweise bis in die Gegenwart nachwirken.
Quelle: Dombau-Verein Minden e. V.
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